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| Buch Neuerscheinung |
»Der zauberhafte, aber schwierige Beruf des Opernschreibens«. Das Musiktheater Ernst Ernst Krenek Studien, Band 2 216 Seiten mit Abbildungen und Notenbeispielen Format 19 x 28,5 cm Fadenheftung, kartoniert ISBN 3-931264-31-9 Preis: € 28,-- Erhältlich in jeder Buchhandlung oder beim Verlag Edition Argus (www.editionargus.de) Buchpräsentation: Dienstag, 12. Dezember 2006, 18:00 Uhr Staatsopernmuseum Hanuschgasse 3 / Goethegasse 1, 1010 Wien Tel: +43 -1 - 51444 - 2100 Kontakt: Ernst-Krenek-Institut-Privatstiftung Tel: +43-2732-715 70 office@krenek.com <mailto:office@krenek.com> Es gibt wohl einige Komponisten des 20. Jahrhunderts, die ein ebenso umfangreiches Œuvre schufen wie Ernst Krenek, aber keinen, der sich so häufig und so kontinuierlich mit dem Musiktheater auseinandersetzte wie er. Schon der junge Krenek fand früh öffentliche Beachtung - nicht nur mit seinen Instrumentalwerken und vornehmlich auf Musikfesten, sondern auch und vor allem als Opernkomponist. Seine Werke standen auf den Spielplänen der großen und renommierten Opernhäuser ebenso wie der kleinen Provinzbühnen, er war in den zwanziger Jahren der am häufigsten aufgeführte zeitgenössische Opernkomponist Mitteleuropas. Dieser Erfolg verdankte sich nicht nur dem sagenumwobenen Jonny spielt auf, wie man vermuten könnte. Die frühe Aufführungsgeschichte von Kreneks berühmtester Oper dürfte allerdings die am besten bekannte Episode seiner kompositorischen Laufbahn sein: Wenn innerhalb der ersten zwei Spielzeiten 70 Theater eine Oper auf die Bühne bringen und sie allein am Ort der Uraufführung in vier Jahren an 140 Abenden gespielt wird, sind dies sehr einprägsame Erfolgszahlen. Wohlbekannt ist aber auch, dass die Oper und ihre außergewöhnliche Resonanz in einigen Aufführungsstädten vom rechten politischen Spektrum beargwöhnt und bekämpft wurden. Ebenso geläufig ist, welche Konsequenzen diese Abwehr politisch und für den Komponisten persönlich letztlich hatte. Weniger gut bekannt ist jedoch, was damals nach der Erstaufführung in Wien im Einzelnen geschah und in welchem kulturellen, kulturpolitischen und sozialpsychologischen Zusammenhang dies stand. Claudia Maurer Zenck, die Herausgeberin des Bandes, fasst deshalb in ihrer Einleitung die Ereignisse jener Tage zusammen. Allerdings ist der Band nicht auf dieses eine von Kreneks insgesamt 21 musiktheatralen Werken beschränkt, sondern es geht um Kreneks Opernschaffen überhaupt, dargestellt an einigen zentralen Werken aus allen Schaffensperioden des Komponisten. Ergänzend sei auf den 2005 erschienenen ersten Band der »Ernst Krenek Studien« verwiesen, der sich ausschließlich mit Kreneks früher Oper Orpheus und Eurydike befasst. Inhaltsverzeichnis Petra Preinfalk | Peter Blaha | Claudia Maurer Zenck: Vorworte Claudia Maurer Zenck: Einleitung in zwei Teilen Peter Tregear: Revolution in der Oper. Die Zwingburg und Der Sprung über den Schatten Matthias Henke: Von den Zwängen der Freiheit zur Freiheit der Zwänge. Thematische Kontinuitäten in Kreneks Einaktern Claudia Maurer Zenck: Das Jonny-Problem. Ein Forschungsbericht Nils Grosch: Zeitoper, Stilpluralismus und Episches Theater in Ernst Kreneks Leben des Orest Christopher Hailey: The Emperor and the Blacksmith Petra Ernst: »In der Gegenwart sehe ich vorläufig noch mehr Abgrund als Brücke«. Zum Gedanken der Synthese in Ernst Kreneks Libretti der Zwischenkriegszeit Filippo Juvarra: Antikendeutung einmal anders. Cefalo e Procri Claire Taylor-Jay: Ist politische Oper heute noch möglich? Kreneks Der Diktator und Tarquin Richard Wilson: Krenek and Melville. Three American Operas Gösta Neuwirth: Die Abwesenheit der Götter. Über Ernst Kreneks Pallas Athene weint Personen- und Werkregister Am Ende jedes Beitrags befinden sich eine Zusammenfassung und ein englisches Abstract. Publikation des 2002 in Wien veranstalteten Symposiums. |
| CD Neuerscheinungen 2006 |
ERNST KRENEK SARDAKAI OPERA COMPLETE RECORDING The successful release of the three one-act plays by Ernst Krenek (Capriccio 2-CD Set 60 107) is followed up by the fi rst recording of a work written between 1969 and 1971. Krenek took Mozart‘s „Così fan tutte“ as a jumping-off point for a modern work on the same theme, namely the fragility of relationships. The originality of his musical language brings to life a fascinatingly modern, grotesquely jolly piece about a South Seas beauty, a revolutionary, a psychoanalyst, macho men and wayward women. In the end, nothing works out as expected ... ERNST KRENEK Sardakai Opera in two acts, Op. 206 Ksenija Lucic, Egbert Junghanns, Markus Köhler, Cornelia Entling, Jörg Dürmüller, Maacha Deubner, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Dirigent: Reinhard Schmiedel 2-CD-Set: 60 129 PC: 32 4 0 0 6 4 0 8 7 1 0 9 9 8 Label: Capriccio Erhältlich im Fachhandel ab 15.09.2006 sowie unter http://www.capriccio.at Harmonies / Orgel Modern Krenek: Die vier Winde +Ligeti: 2 Etüden +Halffter: Ricercare +Schnittke: 2 kleine Stücke +Durko: Andromeda +Bischof: Cadenza op. 19 Nr. 2 Martin Haselböck - an der Schuke-Konzertsaalorgel der Philharmonie Warschau Sound:stereo & multichannel (Hybrid) New Classical Adventure: 60160-215 Erhältlich im Fachhandel |
| Preisträger des Ernst Krenek Preises der Stadt Wien 2006 |
Ernst Krenek-Preis an Pierluigi Billone Wien (OTS) - Der Ernst Krenek-Preis der Stadt Wien 2006 geht an den italienischen Komponisten Pierluigi Billone für sein Werk "MANI.LONG". Billone hat "MANI.LONG" als Auftragswerk für das Klangforum Wien komponiert, die Uraufführung fand 2001 in Basel statt. Der 1985 anlässlich des 85. Geburtstages von Ernst Krenek von der Stadt Wien gestiftete Preis wird alle zwei Jahre vergeben, er ist mit 8.000 Euro dotiert. Der Preis wird für eine Komposition oder ein musikschriftstellerisches Werk vergeben, die Auszeichnung wird aufgrund des Vorschlags einer Jury zuerkannt. Der Termin für die Preisverleihung wird in Abstimmung mit dem Preisträger festgelegt.**** Pierluigi Billone wurde 1960 in Sondalo in Italien geboren. Er studierte zunächst klassische Gitarre und Komposition in Mailand und in Siena, später bei Salvatore Sciarrino in Città di Castello und bei Helmut Lachenmann in Stuttgart. Billone erhielt zahlreiche Stipendien und auch Preise, darunter 2004 den von der BA-CA gesponserten "Wiener Internationalen Kompositionspreis". Er ist mit seiner Musik bei zahlreichen Festivals präsent. Seine künstlerischen Beziehungen zum Klangforum Wien und seine Präsenz bei "Wien Modern" stehen für seine engen Beziehungen zur Musikstadt Wien. (Schluss) gab |
| Wettbewerbe |
3. Internationaler Joseph Haydn Kammermusikwettbewerb vom 11. bis 19. April 2007 (Stand Mai 2006) <http://www.mdw.ac.at/haydn_competition> Datum und Ort: Der Wettbewerb findet vom MI, 11.bis DO, 19.. April 2007 in der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien statt. Die Eröffnungssoiree und die Auswahlrunden werden im Joseph-Haydn-Saal abgehalten. Die 2. Finalrunde (Schlusskonzert) findet am DO, 19. April 2007 im Wiener Konzerthaus / Schubert-Saal statt. Finalrunde: u.a. Ernst Krenek: Streichquartett Nr.7 13. Internationaler Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach 27. 8. - 3. 9. 2006 http://2006.brahmscompetition.org 13. Internationaler Johannes Brahms Wettbewerbes 2006 für Klavier, Kammermusik, Violine, Viola, Cello und Gesang in Pörtschach am Wörthersee, Kärnten, Österreich. Der Wettbewerb findet in diesem Jahr zwischen 27. August und 3. September 2006 statt. Viola: A) Erste Runde: zB. Zwei Sätze (schnell–langsam) aus einem Solowerk von oder vergleichbarer Kompositionen von z. B. E. Krenek Harfenwettbewerb der Franz Josef Reinl-Stiftung http://www.reinl-stiftung.at/contest.html Zur Förderung junger Harfenistinnen und Harfenisten wird von der Franz Josef Reinl-Stiftung in Zusammenarbeit mit Universitäten, Hochschulen und Konservatorien für Musik vom Stiftungsvorstand Dr. Ernst Grossmann der jährliche Harfenwettbewerb ausgeschrieben. Die Stiftung vergibt Geldpreise. Der Reinl-Preis 2007 für Harfe beträgt für den 1. Preis Euro 2200,-, für den 2. Preis Euro 1.500,- und für den 3. Preis Euro 1.200,-. Die Preise werden durch Diplome dokumentiert. Die Preisverleihung findet voraussichtlich im Juni 2007 in München statt. Die Teilnahme der Preisträgerinnen und Preisträger am Konzert ist verpflichtend. Eingeladen sind Harfenistinnen und Harfenisten, die nach dem 1.Jänner 1983 geboren sind, das Studium der Harfe noch nicht abgeschlossen haben und eine Studienbestätigung beibringen. Frühere PreisträgerInnen sind nicht teilnahmeberechtigt. Verlangt wird der Vortrag folgender Werke: 1.Durchgang: A: Ein virtuoses Variationswerk von Komponisten wie Spohr, Glinka, Posse, Salzedo, Grandjany, etc. B: Eine Sonate von Nadermann oder Dusek 2. Durchgang: A: Ernst Krenek, Sonate oder Harald Genzmer, Fantasie B: Jaques Ibert, Scherzetto oder Marcel Tournier "Lolita la danseuse" (Alle Werke, außer Krenek und Genzmer, müssen auswendig vorgetragen werden.) Die Anmeldung: bis 15. Februar 2007 einzusenden an: Franz Josef Reinl-Stiftung, Kennwort "Reinl-Preis-2007" Dr. Ernst Grossmann Singerstraße 27, A-1010 Wien, Österreich. Der Wettbewerb findet am 17. und 18. März 2007 in München statt. |
| Präsentation des Online-Projekts „Lexikon exilierter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit“ |
seit Februar 2005 läuft am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg die Arbeit an dem von der DFG geförderten „Lexikon exilierter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit“. Das Online-Lexikon stellt Biographien von Musikern und Musikerinnen vor, die während des „Dritten Reichs“ aus „rassischen“, politischen, kulturellen, religiös-weltanschaulichen und anderen Gründen verfolgt waren. Im Mittelpunkt stehen damit Lebenswege, die durch Diskriminierung, Beraubung, Deportation und Inhaftierung in Ghettos und KZs, durch Versteck oder Flucht ins Ausland tiefe Einschnitte erfahren haben. Neben prominenten Persönlichkeiten werden aus allen Bereichen des Musiklebens - von der Komposition, Interpretation, Pädagogik, Wissenschaft bis hin zum Musikmanagement - vor allem auch solche Musiker und Musikerinnen dokumentiert, deren Lebenswege der Öffentlichkeit bislang noch nicht geläufig waren. Zu einer Präsentation des Lexikons, das jetzt unter der Adresse http://www.LexM.uni-hamburg.de online geht, möchten wir Sie ganz herzlich einladen. Präsentation des Online-Projekts „Lexikon exilierter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit“ hrsg. von Claudia Maurer Zenck und Peter Petersen unter Mitarbeit von Sophie Fetthauer am Donnerstag, den 20. April 2006 um 19 Uhr c. t. im Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg Neue Rabenstraße 13 D - 20354 Hamburg Raum 5 http://www.LexM.uni-hamburg.de Dateien: |
| neue Noteneditionen |
NEUERSCHEINUNGEN: Op. 85A SCHOOL MUSIC Kammermusik a. 2 Themes by Handel (Ob, Klav), b. Country dance (4 Klar), c. Sonatina (Baßklar, Klav), d. Allegro sinfonico (Fl, Ob, Klar, Fg, Hr), e. Rhapsody (Klar, Klav), f. Ballade (Hr, Klav), g. Nocturne (Fl, Klav), h. Sarabande (Ob, Klav.), i. Lighthouse (Tuba, Klav.) Universal Edition UE KAT 60 883-99 Auch erhältlich unter: www.universaledition.com/downloads SAMMELBAND MIT SÄMTLICHEN KLAVIERSONATEN Op. 2 SONATE FÜR KLAVIER NR. 1 Op. 59 SONATE FÜR KLAVIER NR. 2 Op. 92 NO. 4 SONATE FÜR KLAVIER NR. 3 Op. 114 SONATE FÜR KLAVIER NR. 4 Op. 121 SONATE FÜR KLAVIER NR. 5 Op. 128 SONATE FÜR KLAVIER NR. 6 Op. 240 SONATE FÜR KLAVIER NR. 7 Universal Edition UE UE32620 Mit Einführungstexten von Ernst Krenek. Op. 113 SYMPHONIE NR. 4 für Orchester Universal Edition UE33274 (Dirigierpartitur), UE33275 (Orchestermaterial), UE33276 (Studienpartitur) IN VORBEREITUNG: Op. 63 TRIOPHANTASIE für Violine, Cello und Klavier Op. 85 EIGTH COLUMN LINE - Ballett von T. Kaschmann und A. Nikolais Op. 90 TARQUIN - Kammeroper in zwei Teilen Op. 134 SCENES FROM THE WEST für Schulorchester |
| neue CD: Zeitlieder |
Ernst Krenek: „Die Nachtigall“ Op. 68A, „Kitharaulos“ Op. 213, Lieder Op. 216, „O Lacrymosa” Op. 48A, “Zeitlieder“ Op. 215 Ausführende: Elizabeth Bice (Sopran), Silke Aichhorn (Harfe), Walter Klingner (Oboe/Englisch Horn/ Oboe d'amore): Label: EOS rec, 2005 (ECD1008) Erhältlich im Fachhandel |
| Buch Neuerscheinung: "Ernst Krenek, Oskar Kokoschka und die Geschichte von Orpheus und Eurydike" |
Ernst Krenek, Oskar Kokoschka und die Geschichte von Orpheus und Eurydike Jürg Stenzl (Hg.) 160 Seiten, mit Abbildungen und Notenbeispielen Format 19 x 28,5 cm, kartoniert, Fadenheftung ISBN 3-931264-30-0 24,- Euro Die Zusammenarbeit eines Komponisten mit einem Maler, die beide auch bemerkenswerte Schriftsteller, also Doppelbegabungen waren, zeugt von einem Kunstwillen, der – geradezu »postmodern« – herkömmliche Spartengrenzen durchbrach. Die Oper Orpheus und Eurydike, 1926 höchst erfolgreich in Kassel uraufgeführt, steht im Mittelpunkt dieser Betrachtung und stellt die Frage, wie sich Literatur, Theater und Musik kreativ und innovativ begegnen und durchdringen können. Ausführliche Informationen, eine Zusammenfassung und das Inhaltsverzeichnis des Bandes sowie »bibliophile« Hinweise zu Gestaltung, Schrifttype, Papier und Druck (mit PDF-Dateien, die einen »Blick ins Buch« erlauben) finden Sie unter: For detailed information click here: www.editionargus.de Neuerscheinungen <http://www.editionargus.de/pi51165739.htm> |
| CD Neuerscheinungen 2005 |
Ernst Krenek - Kammermusik „Triophantasie“ Op. 63, „6 Klavierstücke“ WoO 56, „Albumblatt“ WoO 54, „Sonatine“ WoO 76, „Vocalise” WoO 83, „Phantasiestück” Op. 135,“Klavierstück in elf Teilen“ Op. 197 Ausführende: Fritz Walther (Klavier), Ulrich Edelmann (Violine), László Fenyö (Violoncello), Gabriele Hierdeis (Sopran) Label: hrMEDIA (Hessischer Rundfunk) Erhältlich bei Note1, MusicContact, bzw. <http://www.hr-musik.de>, Bestell-Nr.: hrmk 024-04 ___________________________________________________________________________________________________ Ernst Krenek - Lieder „Monolog der Stella (Text von J. W. von Goethe) Op. 57 (1928), „Ô Lacrymosa“ (Text von R. M. Rilke) Op. 48 (1926), „Durch die Nacht“ (Text von K. Kraus) Op. 68 (1930-31), „Die Nachtigall“ (Text von K. Kraus) Op. 68 (1931), „Wechselrahmen“ (Text von E. Barth) Op. 189 (1964/65), „Two Silent Watchers“ (Text von M. Rudolph) Op. 222 (1975), Ausführende: Ilana Davidson (Sopran), Debra Ayers (Klavier) Label: Capriccio Mai 2005 Erhältlich ab Mai 2005 im Fachhandel sowie unter http://www.capriccio.at |