Ernst Kreneks Kompositionen
setzen sich fast lückenlos die Musikgeschichte unseres Jahrhunderts auseinander
- von der ausklingenden Spätromantik über den Expressionismus, Zwölfton- und
Reihentechnik bis zur elektronischen Musik und gewissen Elementen des aleatorischen
Komponierens.
Frühzeit
- Erstes Streichquartett
op. 6
- Zweite Symphonie op.
12
- "Der Sprung über den
Schatten" op. 17 (Komische Oper in drei Akten)
- Drittes Streichquartett
op. 20
- "Orpheus und Eurydike"
op. 21 (Oper in drei Akten)
- Erstes Violinkonzert
op. 29
- "Jonny spielt auf" op.
45 (Oper in zwei Teilen)
Mittlere
Periode
- O Lacrymosa op. 48
- "Leben des Orest" op.
60 (große Oper in fünf Akten)
- Reisebuch aus den österreichischen
Alpen op. 62
- Durch die Nacht op. 67
- "Kehraus um St. Stephan"
op. 66 (Satire mit Musik in zwei Teilen)
- "Karl V." op. 73 (Bühnenwerk
mit Musik in zwei Teilen)
- Sechstes Streichquartett
op. 78
- Dritte Klaviersonate
op. 92/4
- Lamentatio Jeremiae Prophetae
op. 93
- Ballade von den Eisenbahnen
op. 98
- Santa Fé Timetable op.
102 (für gemischten Chor)
- Symphonische Elegie op.
105
- "Medea" op. 129 (Dramatischer
Monolog für Mezzosopran und Orchester)
- "Pallas Athene weint"
op. 144 (Oper in einem Vorspiel und drei Akten)
- Sestina op. 161 (für
Sopran und Orchester)
Spätzeit
- "Chrysomallos" oder "Der
goldene Bock" op. 186 (Oper in vier Akten)
- Horizon Circled op. 196
- "Sardakai" op. 206 (Oper
in elf Szenen)
- Spätlese op. 218
- "The Dissembler" op.
229 (Monolog für Bariton und Kammerorchester)
- Achtes Streichquartett
op. 233
- Streichtrio op. 237
- Opus sine nomine op.
238 (für Solisten, gemischten Chor und Orchester)
Aus seinem reichen literarischen
Schaffen seien "Selbstdarstellung" (1948), "Zwölfton-Kontrapunktstudien" (1952),
"Zur Sprache gebracht", "Im Zweifelsfalle" (1984), "Prosa, Dramen, Verse" (1965)
und in englischer Sprache "Music here and now" (1939), "Johannes Ockeghem" (1952),
"Horizons circled" (1974), und "Im Atem der Zeit" (1998 aus seinem Nachlaß veröffentlichte
Memoiren) erwähnt.